|
Ergänzende TheorieAnatomie und Erfahrbare AnatomieDas anatomische Wissen soll praktisch verwertbar sein und Sicherheit im atempädagogischen Alltag geben. Damit wird es zu einer kreativen Quelle pädagogischen Handelns zum Schutz und Wohl des Klienten. Außerdem soll es die Grenzen des eigenen Handelns und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen therapeutischen und medizinischen Berufen aufzeigen. Die Anatomie, Physiologie und Pathologie des Bewegungs-, Atmungs- und Stimmapparates, deren gegenseitige Beeinflussung und Zusammenhänge des Atems mit verschiedenen Körpersystemen werden behandelt. Das Anatomiebuch und die Wiederholungsfragen dienen zum Vor- und Nachbereiten des Unterrichts. Der Unterrichtsstoff aus der Anatomie wird in einer bewegten Form an sich selbst erfahren. Dies geschieht durch Bewegungsübungen und -improvisationen mit den einzelnen Körperbereichen, zu den Grundlagen der Bewegungsentwicklung und zu den spezifischen Bewegungsqualitäten der Körpersysteme. Das Buch „Körpergeschichten” dient zum Vor- und Nachbereiten der erfahrbaren Anatomie. Psychologie und Erfahrbare PsychologieEs wird psychologisches Grundwissen vermittelt zu Themen wie Gesprächsführung, Umgang mit Berühren, Nähe, Distanz und Grenzen, Körperlesen / körpertherapeutische Charaktertheorie und -diagnostik (im besonderen die Körperstruktur, das Atem- und Bewegungsverhalten), Trauma und seine körperlichen Auswirkungen. Der Stoff soll wie bei der Anatomie praktisch verwertbar sein. Außerdem wird erläutert, welche psychologischen Wirkungen durch die Atemarbeit auftreten. Die Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede und Abgrenzungen von Psychologie / Psychotherapie und Atempädagogik werden erläutert und diskutiert und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgezeigt. Das Psychologieskriptum dient zum Vor- und Nachbereiten des Unterrichts. Die Themen aus der Psychologie werden in Form von Bewegungsimprovisationen oder Übungen an sich selbst erfahren, mit anderen Auszubildenden erprobt und im Gespräch reflektiert. Gruppendynamik„Check in” und „Integration” helfen, in der Gruppe anzukommen und Gelerntes sowie Erlebtes an einem Wochenende zu integrieren. Außerdem wird in Gruppendynamik gelernt, Feedback zu geben sowie anzunehmen und gruppendynamische Prozesse zu leiten. Im Sinne der Selbsterfahrung können aktuelle Themen oder Probleme in der Gruppe besprochen werden. nach oben |